3.5 Angepasste Arbeitsplätze ermöglichen chronisch erkrankten Arbeitnehmern weiterzuarbeiten

Die Schlüsselaufgabe für eine erfolgreiche Führungskraft ist es, alle Arbeitnehmer einzubeziehen, um die Arbeitsfähigkeit in einem Unternehmen zu verbessern. Es müssen Anpassungen am Arbeitsplatz vorgenommen werden, nicht nur für diejenigen, die besondere Bedürfnisse haben, sondern als allgemeine Regel, um die Inklusion aller zu erhöhen.
Das Konzept der Anpassung des Arbeitsplatzes stammt aus dem US-amerikanischen Recht. Es wurde von der UNKonvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen von 2006 übernommen, um alle
notwendigen und angemessenen Änderungen und Anpassungen aufzulisten und damit die Verwirklichung und Ausübung der Menschenrechte für Arbeitnehmer mit Behinderungen zu gewährleisten.

Innerhalb des Arbeitsumfelds können angepasste Arbeitsplätze als jede Änderung oder Anpassung der Tätigkeit, des Arbeitsplatzes oder der
normalen Arbeitsweise beschrieben werden, welche es einem chronischen Kranken erlaubt, seine Arbeitsaufgaben zu erfüllen. Durch das Beseitigen von Barrieren, die Arbeitnehmer davon abhalten, ihre
Funktionen voll zu erfüllen, ermöglichen Anpassungen des Arbeitsplatzes den Arbeitnehmern, ihr volles Potenzial auszuschöpfen.
Es ist zu anzumerken, dass Anpassungen am Arbeitsplatz auch weniger greifbare Vorteile, wie z.B. eine positivere Einstellung gegenüber chronischen Erkrankungen, hervorbringen kön-nen.
Die Auseinandersetzung mit Problemen von chronisch Kranken kann tendenziell die Einstellung aller Arbeitnehmer gegenüber Kollegen mit Gesundheitsproblemen, aber auch allen anderen Personen am Arbeitsplatz, verbessern.

Share This