Feststellung des Ist-Zustandes der Wiedereingliederungsmöglichkeiten im Unternehmen: Wie kann man diese einschätzen?

Eine Checkliste zur Wiedereingliederung ins Arbeitsumfeld

Das Konzept des integrativen Arbeitsplatzes bezieht sich auf ein Unternehmen, das Werte berücksichtigt und individuelle und gruppen-übergreifende Unterschiede von Arbeitnehmern nutzt, die Bedürfnisse von Arbeitnehmern mit bestimmten gesundheitlichen Problemen thematisiert und mit Einzelpersonen,
Gruppen und Organisationen quer durch die gesamte Unternehmenskultur zusammen arbeitet.
Um die Arbeitsbedingungen eines Unternehmens zu beurteilen, wird in diesem WiedereingliederungsManagement-Programm eine Checkliste zur Beurteilung des Grads der Wiedereingliederungsmöglichkeiten im Arbeitsumfeld bereitgestellt.
Die Checkliste ist ein einfacher Ratgeber zur Selbsteinschätzung für Führungskräfte und Arbeitnehmer eines Unternehmens.
Die von verschiedenen bisherigen Bewertungen [2] inspirierte Checkliste, wurde neu entwickelt und deckt alle Bereiche ab, in denen Maßnahmen zur Verbesserung der Wiedereingliederung ergriffen werden könnten.

Die Checkliste ist in 4 Abschnitte unterteilt:

  • Arbeitsumfeld und Unternehmen
  • Anpassung des Arbeitsplatzes
  • Management-Sektor
  • Teamarbeit.

Anleitung

Zu jedem der 4 Abschnitte der Checkliste gibt es 10
Fragen. Trifft die Aussage auf die des Unternehmens,
so ist die Frage mit Ja zu beantworten. Eine JA-Antwort
entspricht 1 Punkt, während eine NEIN-Antwort 0
Punkten entspricht. Jeder Abschnitt hat eine maximale
Zwischensumme von 10. Die höchst-mögliche
Punktzahl beträgt 40.
Die Checkliste soll sowohl von Führungskräften als auch
von Arbeitnehmern ausgefüllt werden. Durch den
Vergleich der Ergebnisse zur Wahrnehmung des
Zusammenspiels zwischen verschiedenen Ebenen und
Bereichen desselben Unternehmens können
Korrekturmaßnahmen einleitet werden, falls große
Diskrepanzen aufgedeckt wurden.

Kurinformation über die
Checkliste

  • Selbsteinschätzung für Führungskräfte und Arbeitnehmer
  • 10 Minuten Dauer
  • Keine angreifenden oder zudringliche Fragen
  • Keine nachteiligen Auswirkungen
  • Sofortige Ergebnisse

[2] CDiese Checkliste für INKLUSION wurde inspiriert von verschiedenen Dokumenten, wobei von diesen die Folgenden nennenswert sind:
– UN CONVENTION on the Rights of Persons with Disabilities (CRPD), United Nations, 2006
– AVALLONE, F., Farnese, L., Pepe, S., Paplomatas, A. (2007), Il processo di CONVIVENZA. Indagine ESPLORATIVA sulle dimensioni della CONVIVENZA AFFETTIVA, ORGANIZZATIVA, sociale. In AVALLONE, F., Borgogni, L. (a cura di), CONVIVENZA ed efficacia ORGANIZZATIVA, Rassegna di Psicologia, Quaderno speciale 1, Carrocci Editore, Roma, pp. 33
– O’Leary, J., Legg, A. (2017), Inclusion@Work Index 2017-2018: Mapping the state of inclusion in the australian workforce. DIVERSITY Council Australia web: [https://accessandinclusionindex.com.au/ ] [http://www.businessanddisability.org/charter-principles-based-self-assessment/]

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